Experten für Bautrocknung und Wasserschadenbeseitigung im Großraum Kufstein, Kitzbühel, Schwaz, Innsbruck, Salzburg
Wasserschaden

Wasserschadensanierung -
      die Vorgehensweise der Profis

Leck-Ortung

Erst wenn die den Wasserschaden verursachende Quelle gefunden und beseitigt ist, kann mit der Trocknung begonnen werden. Mit moderner Technik können verdeckte Leckagen in Wänden oder Bodenkonstruktionen ausfindig gemacht werden und zwar ohne z.B. Fliesen an Wand und Boden unnötig zerschlagen werden müssen.

Was eine Wasserschadensanierung mit sich bringt

Bei den Trocknungsmaßnahmen muß mit Geräuschentwicklungen gerechnet werden. Der betroffenen Raum kann unter Umständen auch nur beschränkt benutzt, bzw. betreten werden. Auch Bohrungen im Estrich sowie Einschnitte in den Bodenbelag können zur Trocknung notwendig werden.

Bitte beachten Sie außerdem:

Die Anlagen müssen permanent, d.h. im Dauerbetrieb laufen. Ein Abschalten während der Trocknungsmaßnahme würde den gesamten Prozess in die Länge ziehen, was entsprechende Mehrkosten mit sich bringt. Türen und Fenster müssen während des Trocknungsprozesses geschlossen bleiben. Darüber hinaus müssen die Wasserauffangbehälter regelmäßig entleert werden.

Nachweis über erhöhten Stromverbrauch

Da Ihr Stromverbrauch durch die zur Trocknung verwendeten Geräte zwangsläufig erhöht wird, erstellen wir Ihnen im Anschluss an die Arbeiten natürlich eine Bescheinigung zur Abrechnung mit Ihrer Versicherung oder der Hausverwaltung.
Die Bescheinigung dient Ihnen auch zur Vorlage bei Ihrem Stromversorger, um die Abschlagszahlungen für das nächste Jahr zu mindern, da ansonsten der außergewöhnlich hohe Verbrauch zu Grunde gelegt wird.

Sanierung unterschiedlicher Wasserschäden

Professionelle Sanierer unterscheiden zwischen dem Wasserschaden in der Dämmschicht zwischen Estrich und Betondecke, einem Wasserschaden in der Dämmschicht unter schwimmenden Estrich, Feuchteschäden in der Wandfläche oder die Sanierung eines Wasserschadens innerhalb der Kommunwand.

Wasserschaden in der Dämmschicht zwischen Estrich und Betondecke

Gelangt bei einem Wasserschaden Wasser zwischen Estrich und Betondecke in die Dämmschicht, muss diese getrocknet werden: Hierzu können zwei Methoden zum Einsatz kommen: Die Dämmschichttrocknung im Überdruck-Verfahren, bei dem trockene Luft in zuvor gebohrte Kernbohrungen gedrückt wird. Die zweite Möglichkeit ist die Dämmschichttrocknung im Unterdruck-Verfahren. Hierbei wird die feuchte Luft aus der Dämmschicht herausgezogen. >> mehr

Wasserschaden in der Dämmschicht unter schwimmendem Estrich

Gelangt das Wasser bis in die Dämmschicht unter schwimmendem Estrich, so verlieren die darunter liegenden Dämmstoffe wie Glaswolle, Hartschaumplatten, Kokosfasern usw. ihre wärmedämmende Wirkung. Darüber hinaus gehen die Trittschalldämmenden Eigenschaften verloren.
Betondecke, schwimmender Estrich und Wände sind durchnässt. Und: Das Wasser löst den Teppichkleber, Parkett quillt auf und Tapeten lösen sich von den Wänden - Ein idealer Nährboden für Schimmelpilze.
In diesem Fall kommt die Unterdrucktrocknung, zum Einsatz. Bei der Trockung von Dämmschichten aus Mineralfasern oder ähnlichen Dämmstoffen gelangen unter Umständen Mikrofasern oder Schimmelpartikel in die Atemluft. Um dies zu verhindern, sind Mikrofilter an Wasserabscheider oder Vakuumverdichter angeschlossen. Diese halten Schmutz, Mineralfasern, Pilzsporen sowie andere möglicherweise gesundheitsschädlichen und Allergie auslösenden Partikel zurück. >> mehr

Wasserschaden an Wandflächen

Bei Wand- / Deckentrocknungen, bzw. bei Verbund-Estrichen oder Estrichen auf Trennlage wird die Raumluftfeuchte mit Hilfe von Kondensationsentfeuchtern auf ca. 40-45% rel. Feuchte herabgesenkt. Das Bauwerk kann gleichmäßig trocknen, ohne dass mit Auswirkungen auf die Bausubstanz zu rechnen ist. Wandflächen werden hierbei automatisch mitgetrocknet. >> mehr

Wasserschaden innerhalb der Kommunwand

Die Dämmschicht innerhalb des zweischaligen Mauerwerks, welches man bei Doppel- oder Reihenhäusern vorfindet nimmt bei einem Wasserschaden ebenso Feuchtigkeit auf, wie das beiderseitige Mauerwerk.
Eine natürliche Austrocknung, insbesondere der Dämmschicht, ist eher unwahrscheinlich. Zur Beseitigung der Feuchtigkeit kommt ein ähnliches Verfahren wie bei der Dämmschichttrocknung zum Einsatz. Über Kernbohrungen wird bereits vorgetrocknete Luft von der Gebäudemitte aus in die Dämmschicht geblasen. Entlastungsbohrungen sorgen dafür, dass die Luft wieder aus der Dämmschicht entweichen kann. Die eingeblasene Luft durchströmt die Dämmschicht, nimmt die Feuchtigkeit daraus auf und entweicht wieder über die Entlastungsbohrungen >> mehr

Durch permanente Luftzirkulation innerhalb der Kommunwand und dem beidseitigen Einsatz von Kondenstrocknern kann nach etwa zwei bis drei Wochen mit einer vollständigen Trocknung gerechnet werden.



Bautrockner